Lieber Gott, ich möchte mir mal eine Minute Zeit nehmen und dich nicht um etwas bitten, sondern dir Danke zu sagen, für alles was ich habe und bin.

 

(z.B. mit diesem Gedicht, dass über WhatsApp rumging)

 

 Gute Nacht, Deutschland

 

Um Mitternacht ich liege wach

Und denke über vieles nach

Zuerst kommt mir direkt in den Sinn

Dass ich extrem geborgen

und ziemlich frei von Sorgen

bin.

Obwohl längst Nacht und wirklich spät

Das Licht- es brennt, die Heizung geht.

Das Wasser läuft, mein Dach ist dicht,

der Regen draußen stört mich nicht.

Das Haus ist ruhig, die Kinder auch

Nicht eines krank, kein Hungerbauch.

Sind alle fit, satt und gesund,

und schlafen tief,

für Angst kein Grund.

 

Das ist ein Glück,

das größte schier,

wir leben jetzt, wir leben hier.

Nur hundert Jahre früher

eventuell auch später,

was taten,

täten Mütter, Vater,

um sich ganz so bewusst zu sein:

„es geht uns gut, wir hatten Schwein“.

 

Nur 1000 km, die Richtung fast egal,

da leiden Menschen größte Qual.

Da herrscht Verzweiflung, Angst und Not,

da stirbt die Hoffnung, siegt der Tod.

Da fragt sich Mensch: „Warum? Warum nur wir?

Warum herrscht Krieg und Seuche hier?

Warum ist Leben hier so schwer?

Es geht mir schlecht. Ich kann nicht mehr!“

 

 

Um Mitternacht ich liege wach

 Und denke über Vieles nach.

Als zweites kommt mir in den Sinn:

Das ich ziemlich sicher und auch dankbar bin

all denen,

die auch nachts noch tun,

was nötig ist- sie tun es nun.

Ich liege hier und schreibe bloß dieses Gedicht,

wie ahnungslos.

Ich weiß genau, ich weiß es nicht,

wie es ist, wenn man zusammenbricht

unter der Last, dem Druck, dem Stress

der einen nicht mehr ruhen lässt.

Was für ein Glück, das größte hier,

Die Menschen, die stets dir und mir beiseitestehen

und dafür sorgen, das Licht!- es brennt auch noch am Morgen,

das Wasser läuft, die Heizung geht, egal wie kalt- egal wie spät.

Wir sind versorgt, wir werden satt-

und wenn es jemand nötig hat,

dann sind sie da,

ob Tag, ob Nacht-

verarzten uns und halten Wacht,

Sie hegen, pflegen und versorgen

und bleiben meist dabei verborgen.

Sie schützen uns zu jederzeit,

zu ihrem Dienst, sie sind bereit,

ob es hier raucht, knallt oder brennt,

wenn man am liebsten nur wegrennt,

dann tun sie nicht nur ihre Pflicht.

nein! das ist mehr, das trifft es nicht.

 

Um Mitternacht da lag ich wach und dachte kurz darüber nach:

Lasst uns demütig und dankbar sein!

Im besten Sinne menschlich sein.

Mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.

 

Außer doch! Das eine noch!

Es gibt tatsächlich Menschen hier,

die kloppen sich um Klopapier.

 

Gute Nacht, Deutschland,

schlaft gut.

Die Welt schaut zu.

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Das Leben vor 2000 Jahren war für den einfachen Menschen nicht leichter, als heute- trotzdem schreibt einer:

Bemüht euch vielmehr, einander und allen anderen immer nur Gutes zu tun.

Freut euch immerzu, Betet unablässig, dankt Gott für alles!

Das ist es, was Gott von euch will und was er durch Jesus Christus möglich macht.

(1.Timotheus 5, 15ff)